Erziehung ...


 Nachdenken, Verändern, Leben
 Für Dich und Deinen Hund!

Hundeerziehung - der Zweck heiligt die Mittel

Die Welt in der wir heute leben ist rasant und geprägt vom medialen Konsum.
Jeder will mithalten mit der „Moderne“ und es wird ohne groß Nachzudenken alles nach- und mitgemacht!
Gefühle zeigen ist out!
Menschen wie Tiere müssen funktionieren, so die gesellschaftliche Botschaft!
Meinungen und Ansichten werden bewusst über Medien, Freunde und Bekannte manipuliert. Tag täglich wird den Menschen ein Perfektionismus suggeriert, den sie bei ihrem Hund (oder auch beim Kind) angeblich nur über bestimmte Erziehungsmethoden erreichen können!

Ähnlich der Kindererziehung haben sich in der Hundeerziehung autoritäre und antiautoritäre Erziehungsmethoden sowie Mischungen daraus herausgebildet. Jede dieser Methoden beansprucht für sich die außergewöhnliche Erziehungsmethode zu sein, mit der der Mensch seinen Hund zu dem gesellschaftlich geforderten Musterhund macht, der zu jeder Zeit kontrollierbar ist!

Für über Gefühle und Emotionen agierende und kommunizierende Lebewesen wie den Hund ist eine solche Gefühlskälte und die Reduktion auf das „Funktionieren“ unverständlich und im höchsten Maße verunsichernd. Als Ergebnis stellen sich entweder Probleme im Zusammenleben mit seinen Menschen oder Artgenossen ein oder die Hunde resignieren und fügen sich in ein „emotionsloses Leben“ – sie funktionieren!

Erziehung ist keine technische Methode sondern eine emotionale Herzens-Angelegenheit.

Auch wenn der Hund ein Hund und kein Wolf mehr ist, trägt er doch ein wölfisches Erbe in sich. Dazu gehört unter anderem das Erbe eines erfüllenden Lebens in einem sozial intakten Familienverband. Wissenschaftler nehmen sogar an, dass die familienbasierte Sozialstruktur der Wölfe ähnlich der der Menschen ist und mit ein Grund dafür war, warum die Wölfe sich dem Menschen anschlossen und zum Hund wurden, der Domestikation.

Familie Wolf lebt es vor

Wie geht beispielsweise die Erziehung des Nachwuchses in einer Wolfsfamilie von statten?
Die gesamte Familie ist daran beteiligt. Die Wolfseltern tragen die Verantwortung! Alle gemeinsam sorgen für Futter, Sicherheit, Schutz und dafür, dass die Wolfskinder all das lernen, was sie für ihr zukünftiges Wolfsleben benötigen, damit sie in der Wildnis überleben können. Bis zu einem bestimmten Alter genießt der Wolfsnachwuchs beinahe sämtliche Freiheiten. Er tanzt den Alttieren sprichwörtlich auf der Nase herum. Benimmt ein Wolfskind sich daneben, insbesondere, wenn es um seine eigene Sicherheit geht, dann wird es zur Ordnung gerufen. Dabei kommen auch mal kurzzeitig die Zähne, knurrende Laute und teilweise der Körper zum Einsatz. Wölfe erziehen situativ, aber niemals mit Vorsatz. Das heißt, kein Wolf schafft eine Situation, wo er von vorn herein weiß, dass ein Welpe darauf hineinfällt und anschließend dann vom Alttier bestraft wird.
Instinktiv werden sämtliche seelischen Grundbedürfnisse wie Respekt, Neugierde, Gefühle, Erfahrungsräume, Mitsprache, Intimität, Bewegung , Sicherheit, Vertrauen, Liebe, Ruhe und Gewaltfreiheit erleben und erfahren, in einer Wolfsfamilie befriedigt!
Ein Wolfsrudel lebt nach individuellen Regeln. Die bestehen einerseits aus den Verhaltensregeln der Natur, die unter anderem das Überleben des Rudels sichern und andererseits sind sie bedingt durch das Umfeld, in dem das Rudel lebt. Nach diesen Regeln werden Grenzen gesteckt, die in bestimmten Situationen fließend sein können.
Eine Wolfsfamilie wohnt beispielsweise am Fluss. Dieser Fluss führt im Frühjahr Hochwasser, während er zu den anderen Jahreszeiten ein ganz flaches ruhiges Gewässer ist! Im Frühjahr ist  der Aufenthalt am Flussufer gefährlich, also werden die Welpen lernen, dass sie dort zu der Zeit nichts zu suchen haben. Zu den anderen Jahreszeiten wird diese Grenze gelockert, weil sie nicht mehr lebensbedrohlich für die Kleinen ist. Das Setzen dieser Grenze macht also einen Sinn für alle Beteiligten und gilt in erster Linie dem Schutz des Nachwuchses! Welpen werden auch lernen, dass die Familie in Stresszeiten, wie in der Paarungszeit oder bei Nahrungsknappheit, längst nicht mehr so locker und unbekümmert mit ihnen rumtollt! Authentisches Verhalten der Elterntiere, einer konkreten Lebenssituation entsprungen, ist für die Welpen verständlich und einsehbar. Grenzen werden niemals willkürlich gesetzt!

Das Lernen, sich innerhalb fließender Grenzen zu bewegen, ist Erziehung.

Die Wolfseltern bieten den Familienmitgliedern Sicherheit und eine souveräne Führung ohne diese gravierend in ihrer persönlichen Entwicklung und Entfaltung zu behindern! Das tun sie, weil sie auf Grund ihres Alters die meiste Erfahrung besitzen und nicht, wie noch häufig propagiert, weil sie am stärksten sind und sich durch Machtkämpfe diese Stellung erobert haben!
Wissenschaftler haben schon seit einiger Zeit festgestellt, dass ein freilebendes Wolfsrudel aus einer Familie besteht, in dem keine permanent zu verteidigende Rangordnung herrscht. Diese Theorie war vor Jahren aufgestellt worden, als in Gefangenschaft gehaltene Wolfsrudel strenge Rangordnungen ausbildeten und man daraus der Ansicht folgte, der Mensch könne den Hund nur beherrschen, wenn er ebensolche Rangordnungen in der Familie aufstellt und dem Hund permanent zeigt, wer der Boss ist. Jahrelang hat sich diese so genannte Dominanztheorie gehalten, wurde aber später mehrfach von unterschiedlicher Seite widerlegt. Man hatte erkannt, dass freilebende Wolfsrudel zumeist aus einer Familie bestehen und in Gefangenschaft nicht verwandte Wölfe ein Rudel bildeten. Mehrere weitere Faktoren spielen dabei eine Rolle, wie beispielsweise die Größe des Territoriums, das Fehlen der Jagd als soziales Bindungsglied und die Möglichkeit der Abwanderung.
Diese Entdeckungen traten mit dem vermehrten Interesse der Entstehungsgeschichte des Hundes als menschlicher Begleiter erst so richtig in Erscheinung. Bei den Betrachtungen wurde außerdem festgestellt, dass Wolf und Mensch ähnliche familiäre Sozialstrukturen haben und diese Ähnlichkeit wahrscheinlich mit ein Grund war, warum der Wolf sich als Hund dem Menschen anschloss.
Trotzdem basieren viele Erziehungsmethoden nach wie vor auf dem Irrglauben, dass der Mensch den Hund kontrollieren müsse. Selbst die s.g. moderne Hundeerziehung, mit ihren "positiven" Methoden klingendster Namen, hat allein diese Kontrollierbarkeit zum Ziel!

Das wölfische Erbe

Der Hund sieht die menschliche Familie, sofern er Teil davon ist, als seine Familie an. Das wölfische Erbe des Hundes ist also sozusagen die Fähigkeit, sich in den menschlichen Familienverband einzubinden, ein Teil davon zu sein. Und das tut der Hund heute ganz freiwillig, er möchte Teil der menschlichen Familie sein! Im Gegenzug setzt der Hund instinktiv voraus, dass seine seelischen Grundbedürfnisse in seiner Familie Beachtung finden.
Auch wenn ein Hund ein Hund und kein Kind ist, nehmen die Menschen ihn bei einer Adoption an Kindes statt in ihre Familie auf! Die Familie trägt die Verantwortung für ihre Mitglieder in jeglicher Hinsicht. Der Begriff "Elternschaft" bekommt in diesem Zusammenhang eine wichtige Bedeutung. Dementsprechend die Frage, ob die Menschen sich ihren Hunden gegenüber immer so Verhalten, wie sich Eltern verhalten sollten!

Neue Erziehungswahrheiten

Neben der Dominanztheorie haben sich in der modernen Hundeerziehung viele "neue Wahrheiten" breit gemacht, die dem Hund das Leben in der menschlichen Familie und in unserer Gesellschaft zusätzlich schwer machen!

Zu diesen neuen Wahrheiten gehört auch der Umgang mit dem Thema Grenzen setzen. Häufig geschieht dies in Form von Training, welches den Hund zum willigen Partner des Menschen machen soll und ihm angeblich aufzeigt, wo seine Grenzen sind. Ein Beispiel ist die Auslegung einer Ressource (Futter oder Spielzeug) und eine anschließende Begrenzung des Hundes durch den Menschen, damit er an diese Ressource nicht gelangt! Eine solche Grenze dient lediglich der Demonstration von Macht - der Mensch ist der Herrscher über die Ressourcen und hat nichts mit Erziehung zu tun! Eine solche Grenze ist für einen Hund weder einsehbar noch verständlich. Statt dessen ist der Hund im höchsten Maße verwirrt und er verliert das Vertrauen zu seinen Menschen!  Verständlich würde ein solches Verhalten seitens des Menschen eventuell sein, wenn der selbst an Nahrungsknappheit leidet und für sein Überleben auf diese Ressource angewiesen wäre. Dafür allerdings würde der normale Mensch die Ressource nicht erst vor dem Hund auslegen sondern sie gleich verspeisen oder vielleicht sogar mit dem Hund teilen!
Mit Hilfe von derartigen Trainings soll dem Hund eins beigebracht werden – wie er zu funktionieren hat!

Miteinander Leben statt Dauertraining

Wenn man der Hundeszene folgt, dann erhält man zwangsläufig den Eindruck, dass das Zusammenleben mit einem Hund aus eben solchem Dauertraining besteht.

Dazu ein erlebtes Beispiel aus der Praxis, was übrigens kein Einzelfall ist:
Da nervt der dauerbeschäftigte Labrador seine Familie, indem er alle mit seinem Spielzeug zu noch mehr Spiel auffordert – die Familie gar bedrängt. Der Hund hat über Jahre in vielen Trainings und täglichen Wiederholungen gelernt, wie man zum Beispiel Bälle sogar auf Kommando apportiert! Stolz führt die Familie ihren gelehrigen Hund jederzeit vor. Mit Hilfe von Leckerlis wird er permanent von Kindern und Erwachsenen zu weiteren Höchstleistungen bestochen, so darf er auch schon mal mehrmals hintereinander die Meterhürde überspringen, klappt es beim 5. Mal nicht, dann wird so lange trainiert, bis dann doch ... der Hund mit letzter Kraft funktioniert! Stressanzeichen seitens des Hundes werden ignoriert – und müde, nein, müde ist dieser Hund nicht! Der Hund will immer mehr Beschäftigung – der Beschäftigungsjunkie ist gemacht. Nun fühlt die Familie sich von ihrem eigens geschaffenen Junkie bedrängt und möchte das Verhalten Ihres Hundes ändern. Da kommt ein neues Training ins Spiel – die so genannte konditionierte Entspannung. Dabei soll der Hund lernen, auf Kommando ruhig zu sein.
Hier wird mittels Kommandos der Hund dann ein- und ausgeschaltet!
Das Verhalten des Hundes ist untrennbar an das Verhalten seiner Menschen und an deren Einstellung gekoppelt. Der Hund empfindet wie der Mensch und kann wie dieser auch zum Junkie gemacht werden – nur ist die Droge hier nicht Heroin sondern nennt sich Ball, Leckerli oder Motivation. Wenn die Familie ihren Hund quasi ankifft und jetzt an Stelle von der Ersatzdroge Methadon die so genannte konditionierte Ruhe verordnet wird, bleiben weitere psychische Schäden auf Dauer nicht aus. Das wird die Familie früher oder später mit Entsetzen feststellen. Es kann sein, dass der geliebte Gefährte einen viel zu frühen Tod findet oder scheinbar urplötzlich depressiv oder aggressiv wird. Da wird dann gewundert und nach Gründen gesucht – bei allen anderen und nicht bei sich selbst!!

Irrglaube Belohnung

Als Wundermittel, um seinem Hund gutes Benehmen beizubringen und für erfolgreiches Training, wird ganz oft die Leckeliebelohnung suggeriert! Wenn der Hund Teil der menschlichen Familie ist, dann gelten für ihn genauso wie für den Menschen individuelle Regeln, die das Zusammenleben bestimmen. Normen und Werte der menschlichen Gesellschaft werden in der Familie vermittelt. Sie einzuhalten und sich danach zu richten ist keine Frage der passenden Belohnung sondern liegt an der Einstellung der Eltern zu diesen Normen und Werten und an der Art und Weise, wie diese in der Familie vermittelt werden. Leben die Menschen die Werte vor, halten sich an die Regeln und gehen die Familienmitglieder liebevoll miteinander um, dann sind die Hunde (wie übrigens auch die Kinder!) bereit, diese Regeln ebenfalls einzuhalten. Werden sie allerdings permanent nur belohnt für etwas, was in einer Familie Normalität sein sollte, verlieren auch die Hunde den Bezug zur Normalität und erwarten für alles eine Belohnung. Sind die Hunde ein "wirklicher" Teil der menschlichen Familie und spüren dort elterliche Liebe, Verantwortung und Respekt, dann kooperieren sie gerne und ganz freiwillig mit ihren Menschen!

Wenn man nun denkt, man kennt sie alle, diverse Erziehungsmethoden und Belohnungsprinzipien nebst deren Sinn und Unsinn, dann hat man die Rechnung ohne den Erfindungsreichtum der Menschen gemacht! Jedes Mittel ist dem Menschen recht, um sich immer wieder wichtig zu machen und der gesellschaftlichen Anforderung, einen funktionierenden Hund zu erschaffen, zu entsprechen.
Als ich das erste Mal von der "Umweltbelohnung" las hielt ich es für einen einmaligen Witz. Aber nein, es ist kein Witz und nähere Überlegungen brachten mich auch auf den Grund dieser neuen Belohnungsmasche: Trotz so vieler angeblich guter Methoden nimmt die Zahl der sogenannten "Problemhunde" zu. Es gab auch noch nie so viele Hundetrainer wie heute ... Wie nun also die vielen Problemhunde in den Griff kriegen - natürlich mit Hilfe findiger Hundetrainer, die ihre Notwendigkeit mit derartigen fragwürdigen Methoden neu begründen. Dabei kommt ihnen die Begrifflichkeit entgegen - Umwelt und Belohnung sind zwei klingende Worte, die einfach nur positive Emotionen beim Menschen hervorrufen. Aber hinter diesem überaus positiven Wortspiel verbirgt sich bei näherer Betrachtung Trug und Schein!
Schon bei der Leckerlibelohnung wird der Hund quasi mit einem Grundbedürfnis, dem Fressen, belohnt. Bei der Umweltbelohnung geht dieses Spiel noch weiter, die Grundbedürfnisse Bewegung, Erkundung, Erleben, Schnüffeln, Laufen werden zu Gunsten eines (unsinnigen) Trainings genommen um sie dann als Belohnung für ein vom Menschen erwünschtes Verhalten oder eine geforderte Arbeitsleistung einzusetzen. Natürlich haben Hunde Gefühle, das negiert heute keiner mehr! Das Hunde durch derartige Methoden seelischen Schaden erleiden und sich mit Hilflosigkeit fügen, will man jedoch weder hören und sehen. Warum auch, lieber einen gebrochenen, hilflosen Hund, der funktioniert, als einen so genannten Problemhund, der so gar nicht dem gesellschaftlichen Bild eines erzogenen Hundes entspricht. Ähnlich wie beim hier bereits genannten Junkie bezahlt der Hund dafür in Gesundheit und Lebensjahren.

Adoptiert der Mensch einen Hund in seine Familie, dann übernimmt er die "Elternschaft" und somit auch eine lebenslang andauernde Verantwortung für das neue Familienmitglied. Die Familie ist die wichtigste Institution für die Erziehung eines Hundes. Mit Liebe und Vertrauen lernt der Hund in einer Familie, im menschlichen Alltag zu bestehen und eine optimale Beziehung zu seiner Umgebung aufzubauen. Eine Familie beschützt ihre Mitglieder und fördert deren Entwicklung und Charakterbildung. Die Familie sorgt dafür, dass alle seelischen Grundbedürfnisse (Respekt, Neugierde, Gefühle, Erfahrungsräume, Mitsprache, Intimität, Bewegung , Sicherheit, Vertrauen, Liebe, Ruhe und Gewaltfreiheit erleben und erfahren) Beachtung finden und so gut wie möglich befriedigt werden.  (Soziale) Normen und Werte der menschlichen Gesellschaft werden in einer Familie vermittelt. Als Vorbild lebt der Mensch das Verhalten vor, welches er von einem Hund erwartet. Er sorgt dafür, dass der Hund weder von Fremden belästigt wird noch selbst seine Umwelt belästigt. Hunde als hochsoziale Wesen sind in der Lage, Verhaltensweisen (z.B. praktische Abläufe und emotionale Zustände des Menschen) im Kontext des sozialen Lernens zu verinnerlichen!

Die Liebe und die Fürsorge ihrer Menschen in ihrer Familie sowie ehrliches Interesse füreinander und aufrichtiger Respekt voreinander sind natürliche Belohnung und die größte Motivation bei diesem von der Natur (vor)gegebenen Lernprozesses.

Jede Familie lebt nach individuellen Regeln. Diese Regeln bestehen aus den Verhaltensregeln der Gesellschaft, sind bedingt durch das Umfeld, in dem die Familie lebt und beinhalten das Wissen, die Erfahrungen und Werte der einzelnen Familie selbst. Nach diesen Regeln werden einsehbare und verständliche Grenzen gesteckt, die in bestimmten Situationen fließend sein können. Das Lernen, sich innerhalb dieser Grenzen zu bewegen, ist Erziehung und bedarf im Normalfall keines Trainings.

Quellen: Marc Bekoff: Das Gefühlsleben der Tiere, Jim Dutcher: Leben mit Wölfen, Adam Miklosi: Hunde, Alwin Schönberger: Die einzigartige Intelligenz der Hunde, Anders Hallgren: Hundeprobleme - Problemhunde, Armin Krenz: Kinder brauchen Seelenproviant uvm.
Meine größten Quellen sind meine Hunde, jahrelange Erfahrungen, mein Herz und mein Verstand!

06.10.2015, 12.05.2017, Kathrin Richter